Multiplikator:innenschulung erfolgreich gestartet
Fortbildung im Projekt „Lebens- und Arbeitswelt von morgen“ (Dr. Hans-Riegel-Stiftung) mit dem Ev. Dekanat Mainz
Wie können wir Zukunftsbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in unterschiedlichen Bildungszusammenhängen lebendig werden lassen? Dieser Frage widmete sich am 15. September unser Fortbildungsseminar „Didaktik der 4FutureLabs“ in Mainz.
Hintergrund ist unsere Werkstatt 4Future Labs, in der wir Zukünftebildung initiieren, vermitteln und beforschen. In unterschiedlichen Workshopformaten erkunden Schüler:innen, Lehrkräfte und Menschen aus der außerschulischen und nonformalen Bildung gegenwärtige Herausforderungen, entwickeln Bilder wünschenswerter Zukünfte und erarbeiten erste Schritte zu deren Verwirklichung. Dabei vermitteln die 4FutureLabs Methoden des Perspektivwechsels, der Zukunftsgestaltung und der gemeinsamen Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, positive Veränderungen anzustoßen – und dass Bildung Räume schaffen kann, in denen diese Gestaltungskraft entdeckt und gestärkt wird. Zugleich erforschen und evaluieren wir die Gelingensbedingungen solcher Bildungsprozesse.
Gemeinsam mit dem Evangelischen Dekanat Mainz und der Unterstützung des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz kamen Lehrkräfte unterschiedlicher Schulformen und Fachrichtungen mit Bildungsakteur:innen aus weiteren Institutionen zusammen – darunter der Verbraucherzentrale und dem Freiwilligenjahr. Gefördert wurde die Veranstaltung durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung im Rahmen des Programms „Lebens- und Arbeitswelt von morgen“.
Besonders inspirierend war die Vielfalt der Perspektiven: Im gemeinsamen Austausch und in der praktischen Arbeit wurde erlebbar, wie gut unterschiedliche Bildungserfahrungen und institutionelle Hintergründe zusammenwirken können, wenn es darum geht, wünschenswerte Zukünfte zu erkunden und neue Wege des Lernens zu erproben. Dabei nahmen die Teilnehmenden nicht nur neue didaktische Einsichten mit, sondern auch konkrete methodische Anregungen und praktische Tipps für die Umsetzung in ihren jeweiligen Bildungszusammenhängen.
Der Tag hat gezeigt, welches Potenzial darin liegt, nicht bei der Analyse gegenwärtiger Krisen stehen zu bleiben: Wo Menschen ermutigt werden, wünschenswerte Zukünfte zu entwerfen und erste Schritte zu ihrer Verwirklichung zu entwickeln, kann aus Zukunftsangst wieder Gestaltungskraft werden. Dafür braucht es Räume, Methoden und Menschen, die diesen Prozess begleiten – und den gemeinsamen Willen, Bildung entsprechend weiterzuentwickeln.
Das passiert aktuell:
Multiplikator:innenschulung erfolgreich gestartet
Daniela Gottschlich zur Vizepräsidentin gewählt
Laden…