Summer School mit der Schader Stiftung und Canopus Foundation voller Erfolg
Wie können wir Wirtschaft anders denken – und anders lehren und lernen? Fünf Tage lang haben rund 20 Studierende und Promovierende auf dem Schader-Campus in Darmstadt genau diese Frage gemeinsam erkundet: bei intensiver Lektüre, Diskussionen mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis, Praxisphasen und Exkursionen im Rahmen unserer gemeinsamen Summer School.
Im Mittelpunkt stand ein alternativer Kanon ökonomischer Literatur. Texte von Kate Raworth, Isabella Weber, Thomas Piketty, Donella Meadows, Adelheid Biesecker und Amartya Sen eröffneten Perspektiven auf Wirtschaft und Gesellschaft, die bewusst über die Prämissen der Mainstream-Ökonomik hinausweisen. Gemeinsam ging es darum, diese Perspektiven zu diskutieren, zu hinterfragen und daraufhin zu befragen, was sie für eine zeitgemäße ökonomische Bildung bedeuten können.
Ein Höhepunkt war das öffentliche Panel „Neue ökonomische Bildung“. Dort kamen Erfahrungen aus Schule, Studium und Hochschule zusammen: Wo wollen wir mit ökonomischer Bildung hin? Wie lassen sich wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Fragen mit der Lebenswelt von Lernenden verbinden? Und welche Veränderungen braucht es, damit neue Perspektiven dauerhaft Eingang in Lehre und Unterricht finden? So wurde die Summer School selbst zum Bildungs- und Gesprächsraum: Lektüre wurde zu Diskussion, Diskussion zu Reflexion und Reflexion zu Fragen nach der Gestaltung von Bildung und Wirtschaft.
Ein gemeinsames Projekt von Schader-Stiftung, Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (HfGG) und Canopus Foundation – und ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer ökonomischen Bildung, die Vielfalt von Perspektiven ernst nimmt und Menschen dazu befähigt, wirtschaftliche Entwicklungen kritisch zu verstehen und mitzugestalten.
DANKE an alle, die dabei waren!
Das passiert aktuell:
Multiplikator:innenschulung erfolgreich gestartet
Daniela Gottschlich zur Vizepräsidentin gewählt
Laden…