Mehr Perspektiven in der Leitung
Ante Leutloff und Paulina Stein verstärken das Präsidium beratend. Der Senat wählte die beiden Masterstudierenden einstimmig – ein auf zwei Semester befristetes Experiment.
Wir experimentieren mit einer neuen Form studentischer Teilhabe an der Hochschulleitung: Ante Leutloff und Paulina Stein, die seit dem vergangenen Jahr im Master studieren, wirken künftig beratend als „Studierende im Präsidium“ mit. Auf gemeinsamen Vorschlag von Präsident und AStA wählte der Senat die beiden einstimmig. Die zwei neugewählten Präsidiumsmitglieder zeigen sich gestaltungsfreudig: „Im Sinne radikaler Transparenz wollen wir ehrlich sein: Das Amt wirft uns erst einmal ins kalte Wasser. Zugleich freuen wir uns riesig aufs gemeinsame Nachdenken und Arbeiten. Wir sind motiviert, die Hochschule mitzugestalten, und geben unser Bestes, der Verantwortung gerecht zu werden. Unser wichtigstes Ziel bleibt die sozial-ökologische Transformation – und an Orten wie der HfGG wird sie erprobt und gelebt. Danke für das Vertrauen.“
Bei diesem Experiment geht es weniger um Repräsentation als um Perspektivenvielfalt dort, wo geleitet wird. „Gute Leitung lebt von Blickwinkeln, die sonst nicht am Tisch sitzen. Genau die holen wir uns jetzt dazu“, so unser Präsident Lars Hochmann. Auch Vizepräsident Stephan Panther freut sich sehr, „mit Ante und Pauli zwei weitere engagierte Persönlichkeiten im Präsidium zu wissen.“ Hintergrund unseres Vorhabens ist auch ein wissenschaftspolitischer: Der Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung stellt eine Experimentierklausel für studentische Vizepräsident:innen in Aussicht. Als Reallabor sammeln wir dazu früh eigene Erfahrungswerte. Die Amtszeit beträgt zwei Semester und wird gegen Ende evaluiert.
Das passiert aktuell:
Mehr Perspektiven in der Leitung
Nachruf auf Prof. Dr. Harald Spehl
Laden…