Uwe Schneidewind begleitet die HfGG in der strategischen Weiterentwicklung
Koblenz, 04. Februar 2026 – Seit über zehn Jahren ist die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Akzentgeberin für innovative Bildungsräume und Vorreiterin für eine transformative Wissenschaft im 21. Jahrhundert. Zur strategischen Weiterentwicklung der Hochschule wird ab sofort der renommierte Transformationsforscher und politik-erfahrene Wissenschaftsmanager Prof. Dr. Uwe Schneidewind die HfGG eng begleiten.
Schneidewind, der die Hochschule bereits seit ihrer Gründung 2014 als Mitglied des Kuratoriums unterstützt, ist seit Anfang 2026 als strategischer Begleiter („Chief Strategist“) mit fester Anbindung an die Hochschulleitung tätig. Gemeinsam mit dem Präsidiumsteam um Präsidentin Silja Graupe, Vizepräsidenten Stephan Panther und Lars Hochmann sowie Kanzler Frank Kupfer fokussiert er sich in den kommenden zwei Jahren auf die Weiterentwicklung der Studiengänge, die Stabilisierung der finanziellen Basis sowie die Entwicklung des Führungsteams.
„Wir freuen uns sehr, Uwe Schneidewind für die HfGG gewonnen zu haben“, betont Hochschulpräsidentin Silja Graupe. „Uwe Schneidewind ist seit der Gründung ein enger intellektueller Begleiter und aktiver Unterstützer der Hochschule. Mit seinem wissenschaftlichen Arbeiten und seiner umfassenden wissenschaftspolitischen und Management-Erfahrung in Hochschule und Verwaltung ist er eine große Bereicherung für den aktuellen strategischen Entwicklungsprozess der HfGG.
Für Uwe Schneidewind selbst ist die Zusammenarbeit mehr als eine formale Aufgabe: „Die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung rund um ihre charismatische Gründerin Silja Graupe ist eines der faszinierendsten Hochschul-Gründungsprojekte in den letzten Jahrzehnten. Für mich war es immer ein Privileg, die Hochschule eng begleiten zu dürfen. Ich freue mich sehr, meine Erfahrungen und meine Energie in die strategische Weiterentwicklung in einer für die Hochschule entscheidenden Phase einbringen zu dürfen.“ Damit unterstreicht er die besondere Bedeutung der HfGG und seinen persönlichen Einsatz für die Zukunft der Hochschule.
Zur Person: Uwe Schneidewind
Der Wirtschaftswissenschaftler Uwe Schneidewind blickt auf eine lange Karriere als Transformationswissenschaftler, Wissenschaftsmanager und zuletzt als Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal zurück. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Köln sowie Promotion und Habilitation am Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen war Uwe Schneidewind ab 1998 Professor für Produktionsmanagement und Umwelt an der Universität Oldenburg und von 2004 bis 2008 Präsident der Universität. 2010 wechselte Uwe Schneidewind als Präsident und Wissenschaftlicher Geschäftsführer an das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. 2020 wurde er zum Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal gewählt und hatte dieses Amt bis Ende Oktober 2025 inne.
Uwe Schneidewind ist Mitglied im Club of Rome und war vor seiner Zeit als Oberbürgermeister Mitglied in vielen politik-beratenden Gremien wie dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU), als Leiter der Niedersächsischen Kommission Klimaschutz sowie der Expertenkommission „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ des baden-württembergischen Wissenschaftsministerium. Von 2010 bis 2020 war er Aufsichtsratsvorsitzender der Universität Witten/Herdecke. Er wirkte weiterhin als Mitglied im Hochschulrat der Universität Kassel und hat zusammen mit Mandy Singer-Brodowski im Jahr 2013 ein Standardwerk zu „Transformativer Wissenschaft“ geschrieben.
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Die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung ist eine junge, unabhängige Hochschule mit der Vision einer Gesellschaft, die eine lebenswerte Zukunft für alle ermöglicht. Ihre Mission ist es, Menschen zur aktiven Gestaltung dieser Gesellschaft zu befähigen – insbesondere vor dem Hintergrund der gegenwärtigen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Krisen. Forschung und Lehre widmen sich einer nachhaltigen Welt, verstanden als Zusammenspiel einer lebendigen und vielfältigen Natur, einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft sowie einer gerechten und lebensdienlichen Wirtschaft. Zugleich wirkt die Hochschule aktiv in Wissenschaft und Praxis hinein und stärkt die Transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Pressekontakt HfGG
Dr. Sebastian Jacobs
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